3. Dezember 2012

Sächsische Quarkkeulchen = einfach, slow und lecker

Oft werden wir nach Rezepten gefragt, die der Philosophie von Slow Food entsprechen aber dennoch einfach, daheim ohne viel Arbeit (!?) zu bereiten sind. Für Viele keine einfache Aufgabe, so sollen doch alle Ausgangsstoffe frisch und regionalen Ursprungs sein und das Rezept in der jeweiligen Region eine gewisse Tradition besitzen. Für das heutige Fensterchen unseres Adventskalenders haben wir daher Quarkkeulchen gebraten (und dabei natürlich komplett auf die Gefriertruhen im Supermarkt verzichtet).


Für 8 Keulchen (3-4 Personen):
  1. 500g mehligkochende Kartoffeln 30-40min mit Schale kochen - anschließend abgießen und abkühlen lassen - schälen und entweder reiben oder durch eine Kartoffelpresse pressen.
  2. 100g Mehl, 250g Quark, 1 Ei, 50g Zucker, Rosinen (nach Bedarf), etwas Salz sowie die geriebenen oder gepressten Kartoffeln zu einem Teig verkneten.
  3. Mit bemehlten Händen daraus 3 Kugeln formen und diese etwa fingerdick platt drücken.
  4. In etwas Bratfett (original erzgebirgisch wäre Leinöl) auf beiden Seiten goldgelb oder braun ausbacken.
Fertig! Früher wurden die Quarkkeulchen sowohl warm als auch kalt serviert. Es lohnt sich daher gleich ein paar auf Vorrat zu backen und diese im Kühlschrank aufzubewaren.

Guten Appetit wünscht Euch die Online-Redaktion! 

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