2. Februar 2013

DDR-Küche zeitgenössisch interprediert

Die Vielfalt möglicher Gerichte die zwischen 1949 und 1989 im Osten Deutschlands serviert wurden ist überwältigend und eine Auswahl für einen Abend fällt schwer. Mit großem Engagement meisterte das Team vom Restaurant Bock diese Herausforderung und übetraf sich bei Planung, Küche und Service erneut selbst.
Wir haben viel gelernt über "Samtsuppe" und "angedickte Erbsen und Möhrchen". Wir wissen jetzt, dass die klassische Ausbildung der Köche der DDR von der französischen Küche geprägt war und in der Spitzengastronomie der damaligen Zeit versucht wurde aus den vorhandenen Zutaten sich dem westeuropäischen Vorbild zu nähern. Der heimische Herd war dagegen oft geprägt aus der Zerissenheit der  Zutaten aus dem eigenen Garten, lang gepflegten Familientraditionen und der heimlichen Sehnsucht nach exotischen Gerichten.   
Das Convivium sagt DANKE an das Team des Restaurants und zeigt für alle die diesen Höhepunkt verpasst haben, die Variationen, welche an diesem Abend serviert wurden:
Variation von Soljanka, Champignon- und Eierflockensuppe

Chicoree-, Rotkohl-, Möhren- und Rindfleischsalat

Strammer Max, Karlsbader Schnitte und Warmes Eckchen


Würzfleisch, Scharfe Sache
und Ei Süß-Sauer


Dreierlei Steak (Champignon, Letscho und au four)



Zunge mit Kapernsauce und Petersilienkartoffeln

Flambiertes Omlett "Surprise"


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