1. Oktober 2013

Haltbarmachen, Konservieren - wie Slow ist das eigentlich?

"Frische vom Erzeuger (oder vom Wochenmarkt)", "Saisonale Ernährung" versus Pökeln, Einlegen oder gar Frosten. Ein kontroverses Thema für uns, die wir die Frische und Qualität von Lebensmitteln schätzen. Anders als viele Bewohner Italiens müssen die Menschen in eher nördlich geprägten Landschaften mit zeitweiliger Unterbrechung der Nahrungsquellen aus dem Garten leben. Gerade in den Kammlagen des Erzgebirges schafft es das meiste Obst nicht bis zur Reife. Äpfel, Birnen oder Kirschen sucht man daher oft vergebens in den Gärten des Gebirges. Diese Gegebenheiten führten allerdings auch zur Perfektionierung von Verfahren der Konservierung. Sauerkraut oder auch die vielen Wurstsorten in Deutschland sind sicher ein Ausdruck dieser Umstände.

Am kommenden Freitag (4. Oktober) wollen wir uns daher einmal mit den traditionellen Methoden des Haltbarmachens beschäftigen. Wir treffen uns um 19.00 im Restaurant des Hotels Bock in Limbach um über traditionelle Methoden zu diskutieren und dabei auch wieder die Küche des Restaurants zu geniessen. Eingeladen sind wieder alle (egal ob Mitglieder, Freunde oder Interessenten) über ihre "Geheimrezepte" zu diskutieren.
Wo finden wir noch traditionelle Wurstspezialitäten? Wie macht man eigentlich Pflaumenmus? Brüheinlagen ohne Maggie - wie soll das ganzjährig und regional funktionieren? Auf all diese Fragen versuchen wir am Freitag eine Antwort zu finden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns besucht und auch ein paar eigene Ideen mitbringt. Die Küche freut sich wie immer über eine vorherige Anmeldung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen