15. November 2013

Whisky verstehen - eine etwas andere Betrachtungsweise

Terroir kennt der Geniesser eigentlich aus der Weinwelt. Der Begriff bezeichnet die natürlichen Einflüsse eines landwirtschaftlichen Gebietes. Der Begriff eignet sich damit auch zur Abgrenzung eines regionaltypischen Charakters. Erstmals wurde der Begriff in der Whiskywelt von der schottischen Destillerie Bruichladdich genutzt, um den Einfluss von Anbaumethoden und Getreidesorten auf Whisky zu beschreiben.  
Da wir bei Slow Food bekanntlich großen Wert auf Regionalität bei hoher Qualität ohne Zusätze legen, bietet uns diese Brennerei zusätzlich das Versprechen keine Zusatzstoffe (wie Zuckercolour) für die Produktion zu verwenden.

Wie groß nun der Einfluss  des Terroirs wirklich ist, wollen wir anlässlich unseres nächsten Schneckenstammtisches  am 6. Dezember 19:00 im Restaurant Bock inLimbach untersuchen. 
Dabei vergleichen wir die Gerstensorten Bere und Chalice von unterschiedlicher Herkunft (Islay und schottisches Festland). Zusätzlich beschäftigen wir uns ein wenig mit Mälzerei (Torf!) und Fassmanagement (Sherry) als wichtige traditionelle Geschmackskomponenten des Whiskies und gehen auf 2 häufige Probleme der Flaschenabfüllung  von Whisky (Kühlfiltrierung und Färbung)näher ein und beleuchten diese aus unserer Sicht.
Im Rahmen dieser Verkostung testen und vergleichen wir 6 Drams
  • Organic 2.10
  • Islay Barley 2006/2012
  • Bere Barley 2006/2012
  • Sherry Classic (gereift in Fässern der Bodega Fernando de Castilla!!!)
  •  Port Charlotte 10 - Heavily Peated
  • Jim Mc Ewans Symphony No.1 (in Deutschland nicht erhältlich)

Für die Teilnahme an diese Verkostung berechnen wir 28€ . Wer möchte, bringt sein eigenes Whisky-Tastingglas mit (kein Tumbler). Zusätzlich verwöhnt uns die Küche des Restaurants wieder mit kuliniarischen Köstlichkeiten a la card. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldungen über den Veranstaltungslink.

2. November 2013

Brotbacken mit Plötz

Auf diesen Abend hatten wir uns schon lange vorgefreut! Wir backen Brote und Brötchen mit einem erfahrenen Hobbiebäcker und Brotblogger im Erzgebirge. Gemeinsam mit dem Team der Rathaushotels hatte Plötz alles für uns vorbereitet, denn ein gutes Brot braucht Zeit zur Entwicklung!

Anstellgut, Sauerteig, Rundschleifen, Kochstück, Teigführung, Kneten, Backleinen,.... - wir haben eine Menge gelernt und Tips zum Brot auch über das eigentliche Backen hinaus bekommen: Wie lagere ich Brot richtig? Woran erkenne ich ein gutes Brot? Baguettes und ihre Porenstruktur.... - es gibt eigentlich fast nichts worauf wir keine Antwort bekommen haben. Einig waren wir uns auch: ein Abend allein ist viel zu kurz dafür! Wer sich ernsthaft mit Brot und allen Fragen ums Backen beschäftigen möchte, dem empfehlen wir unbedingt einen Blick in das ausführliche Grundlagenbuch, den Besuch seines Blogs oder für das direkte Training einen Wochenendkurs in Oberwiesenthal.

Noch einmal ein großes und dickes DANKESCHÖN an Lutz und die Rathaushotels!